Kindergarten St.Paul

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Unser Kindergarten St. Paul besteht aus vier Gruppen, in denen Buben und Mädchen zwischen 3 und 6 Jahren betreut werden. Unseren Auftrag, "Erziehen, Bilden, Betreuen" erfüllen wir durch liebevolle, kindgemäße Umgebung und ganzheitliche Annahme der Kinder und ihrer Eltern. Sehr erwünscht sind interessierte und mitarbeitende Eltern.

Gruppenstunden:
  1. Gruppe: 7:00 - 13:00 Uhr
  2. Gruppe: 7:00 - 13:30 Uhr
  3. Gruppe: 7:00 - 16:00 Uhr (Ganztagsgruppe mit Mittagessen)
  4. Gruppe: 13:00 - 17:00 Uhr
Ansprechpartnerin:
Kindergartenleiterin Anneliese Meier, Tel. (0941) 95274

Pädagogisches Konzept

Kindergartengruppe

Wenn Sie, liebe Eltern, Ihr Kind bei uns anmelden, möchten Sie es uns für einen längeren Zeitraum und mehrere Stunden am Tag anvertrauen. Es ist deshalb sehr wichtig, Ihnen die Inhalte und Ziele unserer pädagogischen Arbeit näher zu bringen: Wir wissen und achten, dass Sie als Eltern die erste Verantwortung für Ihr Kind haben. Wir wollen also in keiner Weise die Familie ersetzen, sondern nur Hilfen anbieten, durch die Ihr Kind in seiner Entwicklung gefördert wird.
Die frühe Kindheit ist eine Zeit von aussergewöhnlicher Präg- und Bildbarkeit gegenüber Umwelt und Erziehungseinflüssen. Daher gewinnt das Spiel als eine altersgemäße Lebensaufgabe eine neue Bedeutung. Das Kind setzt sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander und entwickelt Lernbereitschaft und Arbeitshaltung. Es kann daher nur auf seine Umwelt eingehen, wenn es sich angenommen, also geborgen fühlt. Darum ist es unsere Aufgabe, neben dem Angebot an Anregungen, Materialien und Spielmöglichkeiten, eine Atmosfäre des Vertrauens und der Zuneigung zu schaffen.

Unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern gliedert sich in mehrere Schwerpunkte

  1. Soziale Erziehung und Persönlichkeitsbildung sind nicht von einander zu trennen. Sie bedingen einander, stehen in Wechselwirkung zu einander. Gerade altersgemischte Gruppen bieten vielfältige Möglichkeiten für soziale Kontakte und Erfahrungen. Sozialpädagogische Ziele wie z. B. Rücksichtnahme, Toleranz und gegenseitiges Helfen, werden durch diese Gruppenstrukturen einsichtig. Der Aufbau der Selbstsicherheit, Selbständigkeit, Willenstärke und Entfaltung des Gemüts, gehören ebenso zur sozialen Erziehung wie etwas miteinander tun können. Das Einordnen in die Gemeinschaft der Gruppe, sowie Anforderungen zu stellen an diese, sind wichtige Lerninhalte der sozialen Erziehung.

  2. Unsere Arbeit im Kindergarten ist geprägt von einer christlichen Grundhaltung. Besondere Inhalte sind die positive Lebenseinstellung, Achtung vor dem Leben des anderen und der Natur, Hilfsbereitschaft und Verständnis für die Mitmenschen sowie eine Weiterführung von Glauben und Gewissen. Dabei gehen wir nach der ganzheitlichen Methode vor, d. h. die Kinder erfassen mit Leib und Seele.

  3. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Kindergartenarbeit liegt im kognitiven Bereich wie z. B. in der Sprache, Begriffsbildung des logischen Denkens, der Merkfähigkeit, des Experimentierens und der Wahrnehmung. Neben den üblichen Formen des Lernens bietet die altersgemischte Gruppe viele Impulse zur kognitiven Förderung. Wenn ältere Kinder den jüngeren erzählen, ihnen Kasperle-Theater vorspielen, steigern sie nicht nur die soziale sondern auch in hohem Maße die sprachliche Kompetenz.

  4. Unter ästhetischer Elementarerziehung verstehen wir eine umfassende Kreativitätserziehung wie z. B. eigene Ideen finden und verwirklichen. Im Spiel bauen, gestalten, malen, modellieren, schöpferisch gestalten und musizieren. Nicht zu vergessen Rhythmik, die Ausbildung der Motorik sowie Übungen zur Körpergeschicklichkeit (Grobmotorik), der Fingerfertigkeit (Feinmotorik) und der Sicherheit in den Bewegungen.

  5. Durch die vielseitigen Bildungsangebote erhält das Kind im Hinblick auf die spätere Lebensbewältigung die Vorbereitung auf die Schule. Dies bedeutet nicht, dass wir schulische Fertigkeiten vorweg nehmen. Ein ausgewogenes pädagogisches Konzept gewährleistet ein problemloses Überwechseln vom Kindergarten in die Grundschule.

© Pfarrei St. Paul